Modellbasierte Logistikplanung. KPI statt Bauchgefühl.

Beispiele für erfolgreiche Projekte

Projekt 1: Regionale Verlagsgruppe – strukturelle Überplanung der Transportlogistik (Last-Mile)


 Kontext 

Die Transportorganisation steuert Versand, Kommissionierung und Transport der Zeitungen bis zum Übergabepunkt an die Zusteller. Kennzeichen ist die nächtliche Belieferung in einem engen Zeitfenster zwischen Produktion und Anlieferung.

 Ausgangssituation 

  • Historisch gewachsene Transportstruktur, geprägt durch vertriebliche Aspekte
  • Veränderungen durch Produktionsaspekte eingeschränkt
  • Optimierung der Gesamtstruktur nur begrenzt möglich
  • IST-Größenordnung: mehr als 140 Transporttouren

 Vorgehen entlang der Leistungsarchitektur 

1) Strategische Strukturplanung

  • Entwicklung eines logistischen Zielbildes nach Analyse und Potenzialbetrachtung
  • Schaffung von Optimierungsvoraussetzungen durch Entkopplung von Vertriebs- und Produktionsaspekten
  • Neugestaltung von Planungsgebieten und Tourensystematik (gebietsweise Neuplanung)

2) Umsetzung im laufenden Betrieb

  • strukturierte, gebietsweise und datengestützte Umsetzung auf Basis von Projektplänen
  • Einbindung der Mitarbeitenden der Transportorganisation
  • Schrittweise Implementierung mit aktualisierten Planungsdaten und Abstimmung entlang der Prozesskette

3) Steuerung & Nachhaltung

  • Modifikation der Transportsteuerung zur Nachhaltung der Optimierungsergebnisse
  • Entwicklung eines datenbasierten Analyse- und Planungsinstruments
    • Verknüpfung von Touren-, Mengen- und Strukturinformationen mit Prozessabläufen 

 Ergebnisse / Wirkung 

  • Reduktion der Tourenzahl von ca. 140 auf < 70 Tageszeitungstouren
  • Reduktion der Transportkosten um rund 35%
  • Gebietsweise Implementierung mit Nachhaltung der Ergebnisse

Projektlaufzeit: 24 Monate

Projekt 2: Wirtschaftliche Restrukturierung der logistischen Organisationsstruktur (Servicenetzwerk Baumaschinen)


 Ausgangssituation 

Gewachsene Standortstruktur mit 28 Servicestandorten, dezentraler Disposition, Überkapazitäten und fehlender wirtschaftlicher Transparenz.

 Vorgehen entlang der Leistungsarchitektur 

1) Strategische Strukturplanung

  • Wirtschaftliche Bewertung aller Standorte
  • Definition der zukünftigen Standort- und Steuerungsstruktur.

2) Prozessoptimierung

  • Neuzuschnitt der logistischen Einsatzgebiete
  • Einführung einer zentralen Disposition
  • Optimierung der Transport- und Steuerungsprozesse

3) Projektmanagement & operative Umsetzung

  • Strukturierte Umsetzung der Standortkonsolidierung mit klarer Projektarchitektur
  • Implementierung der neuen Dispositionsstruktur im laufenden Betrieb
  • Stabilisierung der logistischen Organisation

 Wirkung 

  • Reduktion von 28 auf 22 Standorte
  • Senkung der Strukturkosten um 13%
  • Reduktion der Einsatzfahrzeiten um 15%
  • Deutlich verbesserte Steuerungsfähigkeit

 Struktureller Effekt 

Die gewachsene Standortorganisation wurde in eine wirtschaftlich stabile und zentral gesteuerte logistische Struktur überführt.

Dieses Mandat steht exemplarisch für meinen Beratungsansatz: strukturelle Klarheit schaffen, Prozesse wirtschaftlich ausrichten und Umsetzung im laufenden Betrieb verantworten.

 Mandat & Verantwortung 

  • Projektmandat zur wirtschaftlichen Neuordnung der logistischen Organisations- und Dispositionsstruktur
  • Fokus auf logistische Strukturen – nicht auf fachliche Serviceprozesse
  • Gesamtprojektleitung mit direkter Berichtslinie zur Geschäftsführung.

Projektlaufzeit: 12 Monate